Neubau der Liftanlagen: Bergbahnen Imst warten auf die Bauverhandlung

Wie berichtet, sollen heuer die beiden Sektionen abgetragen und jeweils durch 10er-Gondeln ersetzt werden – 20,5 Millionen Euro werden investiert.

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Die Sessel der Imster Alpjochbahn sind bereits abmontiert und sollten im Rahmen einer Benefizaktion verkauft werden.
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Von Alexander Paschinger

Imst – „Wir sind guter Dinge, dass die Bauverhandlung bald stattfinden kann“, sagt der Geschäftsführer der Imster Bergbahnen, Bernhard Schöpf. Der Imster Vizebürgermeister und Chef des Bahnen-Aufsichtsrates, Gebi Mantl, ist zuversichtlich. Im Umweltgutachten war noch eine Nachreichung notwendig gewesen. „Sobald das Umweltgutachten da ist, kann die Bauverhandlung stattfinden“, sagt Mantl. Es geht um die erste Phase des umfangreichen Neubaus der Liftanlagen. Wie berichtet, sollen heuer die beiden Sektionen abgetragen und jeweils durch 10er-Gondeln ersetzt werden – 20,5 Millionen Euro werden investiert.

Unterdessen haben die Bergbahnen mit jenen Arbeiten begonnen, die bereits im Vorfeld erlaubt sind. Begonnen wird mit der oberen Sektion, dem Alpjoch-2er-Sessellift. Die so genannten „Fahrbetriebsmittel“ – sprich die Sessel – wurden bereits von der kuppelbaren Sesselbahn abmontiert. „Die gehören eigentlich nicht mehr uns, sondern einer Bietergemeinschaft“, erklärt Schöpf. Dadurch werde der Abtrag der alten Bahn den Projektanten nichts kosten. Eigentlich war der Alpjochlift zur Verschrottung vorgesehen. „Die Sessel werden aber demnächst zum Teil für einen guten Zweck zum Verkauf angeboten“, verrät Schöpf. Mittlerweile wurde die Materialseilbahn auf das Alpjoch eingerichtet.

Die Altanlagen der unteren Sektion, die im Herbst ersetzt werden, sollen in Osteuropa weiter Verwendung finden.

Die untere Sektion mit dem Alpine Coaster öffnet übrigens am 21. Mai. „Wir bitten um Verständnis, falls es zu Einschränkungen kommt“, so Schöpf. Dankbar ist er jedenfalls für das Verständnis, das ihm seitens der Hüttenwirte im Gebiet von Hochimst entgegengebracht wird.


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