Sanierung von A12 gefordert: Säumigkeit in alten Briefen dokumentiert

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Vomp – Am 1. Mai vor 20 Jahren ereignete sich der schreckliche Busunfall auf der A12 bei Vomp, bei dem acht Menschen starben, weil der Bus durch tiefe Spurrillen ins Schleudern kam – die TT berichtete. Transitforum-Obmann Fritz Gurgiser war damals selbst auf der A12, stand stundenlang im Stau.

„Was mir bis heute geblieben ist und nun durch den TT-Bericht wieder aufgewärmt wurde, ist mein davor verfasster Schriftverkehr: Drei Minister wurden zeitgerecht zur Sanierung aufgefordert und waren säumig“, schildert er.

Im Juli 1999 machte er Wirtschaftsminister Johannes Farnleitner auf die Gefahr durch die Asphaltschäden aufmerksam, ein Jahr später Verkehrsminister Michael Schmid, sechs Monate danach Verkehrsministerin Monika Forstinger.

Nach dem Unfall seien die Spurrillen sofort zuasphaltiert worden. „Damit ja niemand auf die Idee käme, es gäbe eine Eigentümerverantwortung des Bundes, sprich der Minister“, meint Gurgiser und resümiert: „Leider war ich damals zu dumm, um die richtigen Schritte bei der Staatsanwaltschaft einzuleiten.“ (TT)

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