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Gemeinde will Deponie am Astenberg in Wiesing ausbremsen

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In Wiesing, oberhalb der Rofansiedlung, wurde eine neue Deponie genehmigt. Die Gemeinde hat aber weiterhin Bedenken.
© zoom.tirol

Wiesing – Eine geplante Deponie am Astenberg in Wiesing beschäftigt die Gemeinde bereits seit Monaten. Trotz ablehnender Stellungnahme seitens des Gemeinderates liegt nun die Bewilligung der knapp 35.000 m² großen Bodenaushubdeponie am Tisch.

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Laut dem Bescheid aus der Abteilung Umwelt der Bezirkshauptmannschaft Schwaz spreche nichts gegen das auf 20 Jahre angelegte Projekt. Zweifel wurden laut diversen Gutachten ausgeräumt. Kritik gab es im Vorfeld auch bezüglich der Zufahrt, doch das gehöre laut Bewilligungsschreiben nicht zum „Prüfungsmaßstab“. Auch das öffentliche Interesse, das die Gemeinde geltend machen wollte, könne in diesem Fall nicht herangezogen werden.

Ein herber Rückschlag für die Gemeinde Wiesing, vor allem da es bereits zwei Deponien im Ort gebe und eine dritte zusätzliche Belastung bedeute. Zudem werde die Erholungsfunktion des dortigen Gebietes gefährdet. Das sieht auch die Landesumweltanwaltschaft so: „Aufgrund der Größe und der Dauer des Eingriffs und der dadurch entstehenden Belastungen für Natur und Mensch“ stehe man der Deponie ablehnend gegenüber.

Die Gemeinde will nun eine Tonnagebeschränkung bei der Zufahrt erwirken. (emf)

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