Neue Chefin der Schoellerbank will in Tirol weiter zulegen

Weitere vermögende Kunden gewinnen will die neue Chefin der Schoellerbank in Tirol, Burgi Vrba.

  • Artikel
  • Diskussion
Die neue Tiroler Schoellerbank-Direktorin Burgi Vrba.
© Rita Falk

Innsbruck – Bereits seit gut 28 Jahren ist die im gehobenen Private Banking und der Vermögensverwaltung (interessant sind hier Kunden ab einem zu veranlagenden Vermögen von einer Million Euro) tätige Schoellerbank mit einem Standort in Innsbruck aktiv. Mit Jahreswechsel folgte Burgi Vrba dem in den Ruhestand gewechselten langjährigen Chef Peter Jenewein nach. Vrba hatte ihre Bank-Karriere bei der BTV begonnen, wechselte dann zur Bank Austria und ist seit 2007 bei der Schoellerbank.

Für Vrba ist die umfassende Betreuung vermögender Privatkunden „die Königsklasse im Bankgeschäft“. Hier gebe es einen harten Wettbewerb der Institute. Es gehe nicht ums Verkaufen, sondern um maßgeschneiderte Lösungen für Vermögen von Privaten und auch von Firmen, die ja angesichts von Nullzinsen und steigender Inflation gesichert und vermehrt werden sollen. „Das geht nicht mit Angeboten von der Stange.“ Man verstehe sich bei der Schoellerbank diesbezüglich auch als „Manufaktur“ und investiere oft antizyklisch.

Vrba will in den nächsten Jahren den Marktanteil weiter erhöhen, im Sommer werde man den Personalstand von 14 auf 15 erhöhen. Steigen soll in Zukunft auch der insgesamt noch unterdurchschnittliche Anteil von Frauen im Private Banking. (va)

TT-Geburtstag: Jetzt eine von 76 Torten gewinnen

TT-ePaper gratis ausprobieren, der Gratiszeitraum endet automatisch.


Kommentieren


Schlagworte