Flüchtlingsbetreuung: Gebürtige Wildschönauerin erhielt Ute-Bock-Preis

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Schwester Maria-Andreas Weißbacher wurde für ihr Engagement in der Flüchtlingsbetreuung ausgezeichnet.
© Stadt Villach/Kompan

Wildschönau, Wernberg – Wenn es ihre Zeit zulässt, besucht Ordensschwester Maria-Andreas Weißbacher (79) gerne ihr Heimatdorf Auffach in der Gemeinde Wildschönau. Schon seit Jahrzehnten lebt die Ordensfrau der Missionsschwestern vom Kostbaren Blut im Kloster Wernberg bei Villach. Als engagierte Kämpferin für „eine Welt“ setzt sich Schwester Maria-Andreas für Menschen ein, die am Rand der Gesellschaft leben. In den vergangenen Jahren waren es vor allem Flüchtlinge und Schutzsuchende, derer sich die pensionierte Religionslehrerin angenommen hat. Mittwochabend wurde die Ordensfrau mit dem diesjährigen Ute-Bock-Preis für Zivilcourage ausgezeichnet.

Der Preis wurde 1999 von SOS Mitmensch ins Leben gerufen, erste Preisträgerin war die Flüchtlingshelferin Ute Bock selbst. „Anstatt Menschen nach Herkunft oder Religion zu spalten und auseinanderzudividieren, wie es Teile der Politik tun, hat sie Brücken gebaut und sich intensiv für interreligiösen Dialog eingesetzt“, begründete Alexander Pollak von SOS Mitmensch die Auszeichnung für Weißbacher. Zuletzt verlieh ihr auch die Stadt Villach das städtische Ehrenzeichen. (pn)


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