„Ticket zu ergattern ist gleich schwer wie Medaille zu holen“

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Christina Schönegger lächelt trotz der schweren Auslosung.
© TTDV

„Dabei sein ist alles“ – im Taekwondo bekommt das olympische Motto besondere Brisanz: 136 Sportler – Männer und Frauen – dürfen in Tokio antreten, die üblichen Gewichtsklassen werden auf vier reduziert. Im Bewerb „bis 49 kg“ von Christina Schönegger, sonst „bis 53 kg“ kämpfend, ergibt das somit 17 Tickets für Tokio.

Den Satz, dass es gleich schwer ist, sich zu qualifizieren, wie eine Olympia-Medaille zu holen, wiederholt die Wahl-Tirolerin oft. Leichter macht es die Sache nicht: Unter die sechs Besten der Weltrangliste, die fix qualifiziert sind, schaffen es nur jene, deren Verbände sich Reisen zu vielen Punkte-Turnieren leisten können. Bei den Kontintentalbewerben, wie bei jenem ab heute in Sofia, gibt es zwei weitere Startplätze. Schönegger muss daher bis ins Finale kommen.

„Ich habe mich vier Jahre plus ein Corona-Extra-Jahr intensiv vorbereitet und werde alles geben, um das große Ziel zu erreichen. Dass es sehr schwer wird, war mir und meinem Team immer bewusst“, sagt die 27-Jährige. Keine Überraschung also, dass nun Clubeuropameisterin Abishag Semberg (ISR), die auf Nummer eins gesetzte Jelisaweta Rjadninskaja (RUS) und noch zumindest eine harte Gegnerin warten.

Weiters in Sofia am Start: die zuletzt Euro-Dritte Marlene Jahl (OÖ) und Aleksandar Radojkovic (Sbg.). Der in Salzburg trainierende Tiroler Sandro Peer muss Corona-bedingt leider passen. (sab)

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