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Wölfe und Bären: Große Beutegreifer sorgen für Unruhe in Tirol

In Südtirol wurde kürzlich ein Braunbär fotografiert. Tirols Landesjägermeister Anton Larcher warnt vor „bösem Erwachen“ und sieht Bundespolitik gefordert.

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Am 30. April wurde dieser Braunbär in Ulten fotografiert. Mit großer Wahrscheinlichkeit ist das jenes Tier, das dann in Marling zuschlug.
© Dolomiten

Von Marion Zenhäusern

Innsbruck, Bozen – Seit einer Woche sorgt ein Braunbär für Verunsicherung bei den Menschen in der Umgebung von Marling. Zuerst wurde er im Ultental gesehen und fotografiert, dann riss er in der Nacht zum Montag auf einem Bauernhof mehrere Ziegen, einen Tag später stand er einem Mountainbiker gegenüber. Kein Einzelfall, wie ein Blick auf die Statistik des Landesamts für Land- und Forstwirtschaft zeigt. Dort sind im April 2021 insgesamt fünf Vorfälle aufgelistet: Spuren im Schnee oder Fotos aus einer Fotofalle in Fennberg, Martell oder eben Ulten.

Auch Wölfe sind mittlerweile Dauergäste in Südtirol. Hier beschränken sich die in der Statistik verzeichneten Vorfälle aber nicht auf Fotos oder Spuren, sondern beinhalten auch Rotwild-Risse.


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