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Synthetische Cannabinoide in Innsbruck: Kiffen kann doch töten

Mehrfach sind in der Innsbrucker Drogenszene synthetische Cannabinoide aufgetaucht. Ein gefährlicher Trend, der einen Konsumenten bereits in Lebensgefahr brachte.

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An sich legaler CBD-Hanf ist meist die Basis für das „Gras“, das gefährliche Cannabinoide enthält.
© imago

Von Thomas Hörmann

Innsbruck – Weiche Droge, vergleichsweise harmlos, nicht tödlich: Das sind in der Regel die Attribute, die mit Cannabis in Verbindung gebracht werden. Doch das könnte sich durch einen Etikettenschwindel bald ändern. Immer öfter werden Suchtmittel als Marihuana und Co. verkauft, die gefährliche, im Extremfall sogar tödliche Substanzen enthalten. „Auch in Innsbruck“, spricht Gerhard Jäger von der Z6-Drogenarbeit von einer „bedenklichen Entwicklung“. Konkret geht es dabei um synthetische Cannabinoide, die als normales „Gras“ auf den Schwarzmarkt gelangen.


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