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Totalsperre des Landecker Tunnels als Schreckgespenst

Ab 2025 soll beim Landecker Tunnel ein mehrjähriges Sanierungs- und Sicherheitsprojekt starten. Gerüchte über eine mehrjährige Sperre weist die Asfinag zurück. Die Sicherheit im Tunnel muss erhöht werden.

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Dem Landecker Tunnel steht ab 2025 ein mehrjähriges Sanierungsprogramm bevor.
© Matthias Reichle

Von Matthias Reichle

Zams – Er ist der rettende Bypass für den Talkessel von Landeck und Zams. Durchschnittlich rollen täglich 12.000 Fahrzeuge durch den Landecker Tunnel und damit an den beiden Gemeinden vorbei ins Obergricht, in die Skigebiete im Kaunertal und am Sonnenplateau sowie über den Reschen nach Südtirol und wieder zurück. Ohne ihn droht ein Verkehrsinfarkt in den engen kreuzungsreichen Straßen der Bezirksstadt.

Sanierungsprogramm steht bevor

In den kommenden Jahren muss das inzwischen über 20 Jahre alte Bauwerk aber einer umfangreichen Sanierung unterzogen werden. Derzeit kursieren Gerüchte, wonach dafür eine lange, vielleicht sogar mehrjährige Sperre notwendig sein werde. Die Asfinag würde mit massiven Schäden am Bauwerk kämpfen – mit Wassereinbrüchen und Fahrbahnsetzungen. Für den Talkessel wäre das fatal. Der Landecker Tunnel hat nur eine Röhre, der gesamte Verkehr müsste über die Gemeinden ausweichen.


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