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Mütter in Österreich: „Die Pandemie hat wie ein Brennglas gewirkt“

Was ist eine gute Mutter? Wie geht es Müttern in Österreich? – Das sind nur zwei von vielen Fragen, denen Wissenschafterinnen vom Institut für Familienforschung nachgehen. Eine Zwischenbilanz zur Lage.

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Der lieben Mama alles Gute zum Muttertag – Papa Markus Kopp gratuliert mit den gemeinsamen Kindern Jonas und Leonie.
© Falk

Von Liane Pircher

Innsbruck – Heute ist Muttertag. Schon Tage zuvor überschlagen sich in der Öffentlichkeit die Bilder von lachenden und glücklichen Müttern. Es gibt aber auch einen wissenschaftlich-nüchternen Blick auf Österreichs Mütter. Aktuell gibt es etwa sehr viel Forschung über Mutterschaft während der Pandemie. Auch wenn noch nicht alle Ergebnisse auf dem Tisch liegen, lässt sich schon jetzt eine Tendenz erkennen: „Die Pandemie hat wie ein Brennglas gewirkt. Themen wie die ungleiche Verteilung von bezahlter und unbezahlter Arbeit haben sich verschärft. Dazu sind für viele Mütter neue Sorgen dazugekommen. Viele Familien haben finanzielle Probleme, viele Mütter machen sich Sorgen um die Bildung ihrer Kinder“, sagt die Soziologin Eva-Maria Schmidt vom Österreichischen Institut für Familienforschung.


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