Die WSG kann, der LASK muss

Die WSG Tirol bastelt heute (14.30 Uhr/live TT.com-Ticker) im Meister-Play-off beim LASK an einem weiteren, historischen Kapitel.

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Zwei, die nach Gelbsperre bzw. Verletzungspause heute in Pasching gegen den LASK wieder für die WSG Tirol klären können – Innenverteidiger Raffael Behounek (M.) und Stammkeeper Ferdinand Oswald kehren in die Startelf zurück.
© APA

Von Alex Gruber

Innsbruck – Die WSG kann gewinnen, der LASK muss – die Linzer haben bislang nur ein einziges Match in den Top sechs für sich entscheiden können und blieben zuletzt inklusive verlorenem Cup-Finale fünfmal in Serie sieglos.

„Sie haben einen Mega-Druck“, weiß WSG-Cheftrainer Thommy Silberberger, dass der LASK in den verbleibenden vier Runden mit allen Mitteln den direkten Weg (Top drei) ins internationale Geschäft erzwingen will. Und die Wattener reisten nach sieben Punkten aus den ersten drei Saisonduellen nicht gerade als Lieblingsgegner an, sondern haben viel mehr Lust, den Finger ein weiteres Mal in die offenen Linzer Wunden zu legen.

⚽ Bundesliga, 29. Spieltag

Samstag, Qualifikationsgruppe

TSV Hartberg - SV Ried 1:1 (0:1)

  • Tore: 0:1 (49.) Bajic, 1:1 (82.) Rakowitz

SCR Altach - FK Austria Wien 2:1 (2:0)

  • Tore: 1:0 (17.) Haudum, 2:0 (41.) Fischer, 2:1 (93.) Sarkaria

FC Admira - SKN St. Pölten 2:0 (1:0)

  • Tore: 1:0 (32.) Atanga, 2:0 (87.) Kerschbaum

Sonntag, Meistergruppe

  • LASK - WSG Tirol 14.30 Uhr (live TT.com-Ticker)
  • SK Sturm Graz - FC Red Bull Salzburg 14.30 Uhr
  • SK Rapid Wien - WAC 17.00 Uhr

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„Wir können diese Woche Historisches schaffen“, spielt Silberberger darauf an, dass das heutige Gastspiel in Pasching sowie die beiden kommenden Heimspiele gegen Sturm (12.5.) und den WAC (16.5.) darüber entscheiden, ob die WSG weiter im Rennen ums internationale Geschäft bleibt. Wer vor der Saison darauf gesetzt hätte, wäre reich geworden. Die Wettquoten, beispielsweise bei Tipp3, weisen die Wattener bei einer Siegquote von 5,4 immer noch als Außenseiter aus. „Damit haben wir kein Problem“, schmunzelt Silberberger, der nach ein paar Tagen Pause wieder auf Goalie Ferdinand Oswald sowie seine Abwehrrecken Fabian Koch und Raffael Behounek bauen kann.

„Die Messe ist erst aus, wenn die Orgel aufgehört hat zu spielen“, war ein Spruch, den einst Innsbrucks Kärntner Eishockey-Crack Herbert Hohenberger bemühte. Bei Dominik Thalhammer klingt das so: „Am Ende kackt die Ente.“ Sprich: abgerechnet wird zum Schluss. Das heißt beim heutigen Match nach 90 Minuten plus Nachspielzeit. „Es wird wieder sehr intensive Phasen und Druck vom LASK geben. Wir haben das in dieser Saison schon öfters überstanden und müssen erneut dagegenhalten“, fordert Silberberger volle Konzentration und hofft, dass die Schlüsselmomente wieder für die WSG sprechen.

📊 Die aktuelle Tabelle der Bundesliga:


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