Frankfurt bangt um Champions League, Mainz steht vor dem Klassenerhalt

Die Eintracht kam gegen Mainz nicht über ein 1:1 hinaus. Der Bundesliga-Abstieg des 1. FC Köln rückt nach der 1:4-Heimpleite gegen Freiburg näher.

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Die entscheidende Szene des Spiels: Ondrej Duda Köln rutscht beim Elfmeter aus und der Ball geht übers Tor.
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Köln - Mainz steht kurz vor dem endgültigen Klassenverbleib in der deutschen Fußball-Bundesliga, Adi Hütters Eintracht Frankfurt geht im Kampf um die erste Qualifikation für die Champions League die Luft aus. Durch das späte 1:1 (0:1) sicherten sich die Hessen am Sonntag zumindest noch einen Punkt, fielen aber hinter den neuen Tabellenvierten Borussia Dortmund zurück.

Der Wiener Karim Onisiwo erzielte die Führung für die Mainzer (11.), die mit einem Sieg bereits den Abstieg sicher verhindert hätten und für die Philipp Mwene durchspielte. Ajdin Hrustic (86.) sorgte für den späten Ausgleich der Eintracht, die sich neben Martin Hinteregger auch auf Stefan Ilsanker (ab 64.) stützen konnte.

Schon im ersten Sonntagsspiel war für den 1. FC Köln und Florian Kainz der Abstieg immer näher gerückt. Der Tabellenvorletzte kassierte gegen den SC Freiburg eine 1:4-(0:2)-Heimniederlage. Die Kölner brauchen in den letzten beiden Partien bei Hertha BSC und gegen Absteiger Schalke 04 wohl zwei Siege, um noch realistische Chancen auf den Klassenerhalt zu haben. Freiburg ist nach dem drittletzten Spieltag Tabellen-Neunter.

Nils Petersen (18.), Ermedin Demirovic (20.), Vincenzo Grifo (93.) und Jonathan Schmid (95.) erzielten die Treffer der Freiburger, für die ÖFB-Teamverteidiger Philipp Lienhart durchspielte. Sebastian Andersson (49.) sorgte für den Anschlusstreffer, Ondrej Duda (58.) vergab einen Foulelfmeter und damit die Chance auf das eigentlich verdiente Remis. Kainz wurde in der 65. Minute ausgetauscht.

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Hertha BSC bleibt indes mit seinem Rotations-Express nach der Corona-Zwangspause ungeschlagen. Im Kellerduell gegen Arminia Bielefeld mussten sich die Berliner am Sonntag allerdings mit einem 0:0 zufrieden geben. Das diesmal von Trainer Pal Dardai auf acht Positionen veränderte Hertha-Team zog durch den Punktgewinn wieder am SV Werder Bremen vorbei auf den 14. Platz der Fußball-Bundesliga und kann mit einem Sieg am Mittwoch im letzten von drei Nachholspielen beim abgestiegenen Schlusslicht FC Schalke 04 einen großen Schritt Richtung Klassenerhalt machen. Bielefeld verharrt durch die Nullnummer im Olympiastadion punktgleich auf dem Relegationsrang 16. (APA/dpa)


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