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Tiroler Schwimmbäder tragen nur zu 46 Prozent ihre Kosten

Der Landesrechnungshof prüfte Gemeindeschwimmbäder, sie sind in der Regel unwirtschaftlich. Durchschnittlich haben die Gemeinden jeden Eintritt mit 4,6 Euro „gefördert“.

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Gemeindeschwimmbäder sind eine beliebte Freizeitinfrastruktur, doch für viele Gemeinden sind sie meist ein Fass ohne Boden.
© Böhm

Von Peter Nindler

Innsbruck – Vier kommunale Schwimmbäder in Tirol, die entweder von der Gemeinde selbst oder durch eine gemeindeeigene Gesellschaft betrieben werden, hat der Landesrechnungshof in den vergangenen Monaten unter die Lupe genommen. Und zwar in Ellmau, in Pettneu am Arlberg, in Steeg und in Wattens. „Allen vier Schwimmbädern war gemeinsam, dass die Gemeinden beträchtliche Zuschüsse bzw. Aufwendungen leisten mussten. Diese Leistungen bezogen sich insbesondere auf die Deckung des Betriebsabgangs, den Schuldendienst für Darlehen der Gesellschaften oder Arbeiten von Bauhofmitarbeitern“, so das Fazit der Prüfer.


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