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L’Amore, Pascal und der Murks: Was beim Tierkauf alles falsch laufen kann

Die Idee von Ponys auf der bewirtschafteten Alm war noch nicht ganz durchdacht, der Vertrag aber schon unterzeichnet: ein Fall wie ein Lehrstück, was beim Tierkauf alles falsch laufen kann.

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Der Traum vom Ponyparadies auf der Alm ist geplatzt. Der Kauf eines Pferdes – auch wenn es ein kleines ist – muss gut überlegt sein. (Symbolbild)
© iStock

Innsbruck – Der neue Pächter einer Tiroler Alm wollte den Kindern seiner Gäste etwas ganz Besonderes bieten. Bei einer Tirolerin, die Tiere zum Verkauf anbietet, hatte er sich zwei Ponys ausgesucht: die vier Jahre alte Stute L’Amore und den einjährigen Hengst Pascal. Der Kaufvertrag wurde Anfang November unterzeichnet, eine Anzahlung in Höhe von 1500 Euro geleistet. Weil er die Tiere aber erst im Frühjahr brauchte – die Alm öffnet am 19. Mai –, wollte er sie über den Winter bei einem Bauern unterstellen. Doch hier fingen die Probleme an, denn das war nicht so einfach, er fand keinen adäquaten Platz für die Ponys. Also sollten die Tiere vorerst bei der Verkäuferin bleiben. Als sich der Almpächter später wieder meldete, hatte sie die Stute bereits weiterverkauft, die Anzahlung wollte die Besitzerin aber auch nicht mehr zurückgeben.


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