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FC Wacker vor dem Abgrund: Machtkampf mit Investor, Vorstand soll gehen

Nach einem Jahr scheint sich der Hoffnungsschimmer durch den Investor beim FC Wacker als langer Schatten zu entpuppen. Geld fließt kaum und unpünktlich, der gewählte Vereinsvorstand soll gehen.

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Altpräsident Gerhard Stocker (l.) brachte zuletzt die Gehälter auf; Präsident Joachim Jamnig, Alfred Hörtnagl und Felix Kozubek (v. l.) scheinen mittlerweile nicht mehr erwünscht.
© Rudy De Moor

Innsbruck – In den vergangenen Wochen überschlugen sich beim FC Wacker Innsbruck förmlich die Ereignisse, seit Jahresanfang, seit mehreren Monaten also, ist das Tischtuch zwischen dem Hamburger Investor und dem Tiroler Vereinsvorstand endgültig zerschnitten. Das, was im vergangenen Jahr als „bahnbrechend“ tituliert wurde, um den darbenden Traditionsverein aus den Seilen zu holen, scheint sich nun – trotz gültiger Verträge – als Seifenblase zu entpuppen.

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Hintergrund: Geldgeber Matthias Siems, der ursprünglich als Partner und nicht als Investor bezeichnet worden war, will mehr Einflussnahme, um über die Schiene des Fußball-Bundesligisten seine (Immobilien-)Projekte voranzutreiben. Das Tempo in Innsbruck war dem Hamburger allerdings dann wohl zu niedrig, weshalb die Daumenschrauben angesetzt wurden.


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