„Scharnitzer Mischung“ treibt neue Blüten: Absam setzt Initiative

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BM Manfred Schafferer aus Absam (l.) und Naturpark-GF Hermann Sonntag wollen am Halltal-Eingang Artenvielfalt sichtbar machen.
© Walter Wurzer

Absam – Rund 86 % des Absamer Gemeindegebiets liegen im Naturpark Karwendel. Vor inzwischen zehn Jahren hat die Gemeinde den viel frequentierten Eingang ins Halltal komplett neu gestaltet, nun setzt man (im buchstäblichen Sinn) eine weitere kleine Initiative. Am Eingang zum Halltal bringt man mittels der sog. „Scharnitzer Mischung“ eine naturnahe Blumenwiese zum Blühen.

Das umfassend umgestaltete Scharnitzer Naturpark-Infozentrum – eben auch mit artenreich blühendem Außenbereich – zieht neben menschlichen Besuchern auch Insekten und Vögel verstärkt an. Daher wolle der Naturpark Karwendel in den nächsten fünf Jahren gemeinsam mit seinen Partnern sämtliche Besucherzentren in diese Richtung neu gestalten, sagt GF Hermann Sonntag.

Zum Einsatz kommt eine spezielle Samenmischung aus Kräutern und Gräsern, die es für verschiedene Bodentypen (Blumenwiese, Magerwiese) gibt, sie beinhaltet 68 bzw. 77 unterschiedliche Arten. Die ersten hundert Päckchen der eigens aufgelegten Mischung (für je 10 m² ) wurden u. a. an Schüler der Naturparkschule Scharnitz verteilt. Unter naturgruen.net kann man die „Scharnitzer Mischung“ aber auch für den eigenen Garten beziehen. (TT)


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