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Anton und Berta haben ausgedient: Buchstabier-Alphabet im Wandel

F wie Friedrich und J wie Julian? Nicht divers genug. Und schon gar nicht international. Klassische Namen haben im deutschen Buchstabier-Alphabet ausgedient. In Zukunft buchstabiert man wohl mit Augsburg und Worms.

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Von Judith Sam

B wie Berta, E wie Emil – besonders Menschen mit komplizierten Namen dürfte das Buchstabier-Alphabet ein Begriff sein. Wie sonst sollen sie Unbekannten die richtige Rechtschreibung von Namen wie Markoviécs oder Suu Kyi vermitteln? Doch in Deutschland ist mit der gängigen Buchstabier-Variante bald Schluss. Biblische Vornamen, die Nationalsozialisten einst getilgt haben, werden vorübergehend wieder aufgenommen. Zudem wird gegendert und ab dem Jahr 2022 halten Städte Einzug.


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