25 „Wohnungen“ für die seltenen Mauersegler in Schwaz

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Mit Hilfe einer Drehleiter brachten Hannes Unterladstätter und Vogelkundler und Naturfotograf Reinhard Hölzl (r.) insgesamt 16 Nistkästen für den Mauersegler am Turm der Schwazer Feuerwehr an.Fotos: Hölzl

Von Angela Dähling

In den letzten Jahren ist der Mauersegler in Not geraten – seine Bestände sind stark rückläufig.
© Reinhard Hölzl

Schwaz – Mauersegler verbringen fast ihr ganzes Leben in der Luft. Nur zum Brüten unterbrechen sie ihren Dauerflug. „Die schnellen Flieger mögen Städte, weil sie sie an Felslandschaften erinnern“, weiß Vogelkundler Reinhard Hölzl. Doch die Nischen, die sie früher in alten hohen Gebäuden zum Brüten dort fanden, verschwinden zunehmend. „Die Bestände der Mauersegler sind stark rückläufig“, bedauert Hölzl.

In Schwaz wurden daher 25 neue „Wohnungen“ für die Vögel, die in Kolonien brüten, angebracht. „16 Nistkästen haben wir mit Hilfe der Feuerwehr am Feuerwehrturm in Schwaz montiert und neun weitere am Kirchturm des Paulinums“, schildert Hölzl. Bezahlt wurden sie von der Stadtgemeinde Schwaz. Die Aktion ist eine Fortsetzung des im Rahmen des Städtewettbewerbs Ententes Florales begonnenen Hilfsprogramms. Gut 100 Nistkästen für Mauersegler gibt es nun in Schwaz.

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