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Mütter ohne Namen: Anonyme Geburt auch nach 20 Jahren noch ein Tabu

Seit 20 Jahren gibt es die Möglichkeit zur anonymen Geburt. Vielerorts ist das Thema aber noch immer ein Tabu. Expertinnen fordern mehr Wertschätzung gegenüber abgebenden Frauen.

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Frauen, die sich für eine anonyme Geburt entscheiden, können dem heranwachsenden Kind einen Brief mit Bildern hinterlassen.
© iStock

Von Rosa Karbon

Innsbruck – Die aktuelle Lebenssituation ist ein Desaster, der Vater nicht auffindbar, das Konto leer und für eine Abtreibung ist es zu spät. Jede Betroffene hat ihre eigenen Gründe, warum sie ein Kind nicht selbst großziehen will oder kann. In früheren Zeiten kam es daher immer wieder zu Kindesweglegungen oder Kindstötungen. Seit mittlerweile 20 Jahren gibt es in Österreich die Option zur anonymen Geburt, doch noch immer wird das Thema tabuisiert.


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