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Tipps für tolle Cocktails: Eine neue sommerliche Mischung zum Geburtstag

Am 13. Mai wurde der Tag des Cocktails gefeiert. Vor allem in den vergangenen Jahren hat sich einiges getan. „Stage 12“-Barkeeper Fabian Böhler klärt auf.

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„Stage 12“- Barchef Fabian Böhler hat für die TT-Leser ein paar sommerliche Drinks kreiert.
© De Moor

Von Manuel Lutz

Wer glaubt, dass Cocktails schlürfen erst seit einigen Jahren im Trend ist, der täuscht sich gewaltig. Denn bereits im 17. Jahrhundert, während der britischen Kolonialzeit, sollen die ersten alkoholischen Mixgetränke, die den heutigen Cocktails ähnlich sind, genossen worden sein.

Seinen Namen hat der Cocktail allerdings erst einige Zeit später erhalten – und zwar im 18. Jahrhundert. Genau ist aber nicht überliefert, wie es zu der Bezeichnung kam. Eine Theorie: Nach Hahnenkämpfen wurden die Schwanzfedern des besiegten Vogels ausgerissen und der Sieg mit einem Drink gefeiert. Dieser wurde dann wohl „Hahnenschwanz“ (auf Englisch übersetzt „Cock“ und „tail“) genannt. Einig ist man sich jedenfalls mit dem Geburtstag des Cocktails: dem 13. Mai 1806.

Und auch das ist fix: Grenzen sind bei der Cocktail-Kreativität keine gesetzt, wie Fabian Böhler, Barchef im Innsbrucker Hotel „Stage 12“, erklärt: „Man kann alles kombinieren, was einem einfällt. Ich habe meine Zutatenliste, damit probiere ich, immer wieder neue Cocktails zu kreieren.“

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So ist wohl auch der „Long Island Iced Tea“ entstanden. Eine Frau soll daheim tagsüber getrunken haben und wollte dies mit einem Schuss Cola vertuschen.

Ein guter Drink muss aber nicht zwangsläufig so viele Zutaten haben wie ein „Long Island Iced Tea“, der alleine fünf Spirituosen benötigt. „Es gibt Drinks, die funktionieren mit zwei Zutaten super. Hier in der Bar arbeite ich viel mit Sirupen, 70 Prozent davon sind hausgemacht“, achtet Böhler auf gute Qualität.


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