Tirols 13. Spezialpumpe ist bei der Feuerwehr in Imst stationiert

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Die neue Großpumpe für die Imster Stadtfeuerwehr bewältigt pro Minute 5800 Liter Schmutzwasser.
© LFV/Wegscheider

Imst, Telfs – Den Segen von oben durch den Imster Stadtpfarrer Alois Oberhuber erhielt die Pumpe gemeinsam mit dem neuen Tanklöschfahrzeug schon bei der Florianifeier in der Vorwoche. Die offizielle Übergabe der Hochleistungspumpe erfolgte jedoch erst am Dienstag in der Landesfeuerwehrschule Telfs nach einer entsprechenden Einschulung auf das Gerät.

Die auf einem Anhänger aufgebaute Großpumpe wird von einem 55-kW-Dieselmotor betrieben und weist mit rund 5800 Liter Wasser pro Minute eine enorme Förderleistung auf. „Zwei große Saugschläuche sind notwendig, um das Verdränger-Pumpwerk entsprechend mit Wasser zu versorgen, um dann mit mehreren großen A-Druckschläuchen das geförderte Wasser aus dem Schadensbereich zu transportieren“, wird das Gerät beschrieben. Dabei kann das Wasser auch zentimetergroße Schmutzpartikel enthalten und schadlos von der Pumpe gefördert werden.

LHStv. Josef Geisler betonte bei der Übergabe, dass diese Spezialpumpen schon mehrfach bei Großschadensereignissen eingesetzt wurden. Landesfeuerwehrkommandant Peter Hölzl und Landesfeuerwehrinspektor Alfons Gruber unterstrichen die Unterstützung des Landes. Mit Imst sind nun 13 derartige Großpumpen im ganzen Land stationiert.

Das neue Spezialgerät wurde vom Imster Kommandanten Roland Thurner gemeinsam mit Bezirksfeuerwehrinspektor Imst Josef Wagner übernommen. Es wird nach Einschulungen sowohl im Bezirk Imst als auch überregional zum Einsatz kommen. (TT)


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