Machbarkeitsstudie für Schwimmzentrum Unterland gefordert

  • Artikel
  • Diskussion
Ob Kinder in einem Schwimmzentrum ins Wasser springen können, soll in einer Studie geklärt werden.
© iStock

Wörgl, Kufstein – Man habe sich bewusst nicht in die „Politauseinandersetzung“ rund um die Schließung des Wörgler Wave eingemischt. Die Sache sei aber auf alle Fälle ein „Bauchfleck für die Gemeinde- und Sportpolitik der Tiroler Landesregierung“, wie es Landtagsabgeordneter Markus Sint von der Liste Fritz bezeichnet. Nur jetzt sei „die Kuh aus dem Stall“, die Sache gelaufen. Es habe eine demokratische Volksbefragung und Abstimmung im Wörgler Gemeinderat zu diesem Thema gegeben. Daher wolle man nach vorne sehen, denn es brauche eine Lösung für den Schwimmsport.

Wie diese aussehen soll, wolle man durch eine Machbarkeitsstudie für ein Schwimmzentrum Unterland untersuchen lassen. Der Tiroler Landtag soll die Untersuchung in Auftrag geben. Die Liste Fritz will einen entsprechenden Dringlichkeitsantrag dafür für die kommende Landtagssitzung einbringen.

Dabei geht es um die Frage, ob ein Schwimmzentrum überhaupt notwendig ist und in welcher Form sowie an welcher Stelle. „Wir sind komplett ergebnisoffen. Wenn sich herausstellt, es ist im Unterland falsch, dann ist es so“, meint Sint. Dazu müsse man alle Parameter genau untersuchen. Auch die Frage der Finanzierung und der Betriebskosten. Eine Lösung könnten zum Beispiel Gemeindeverbände dafür sein. Für die Liste Fritz wäre eine solche Expertise auch der Startschuss für einen generellen Masterplan für Infrastruktureinrichtungen der Gemeinden. Man sollte die Kommunen mit diesen Aufgaben nicht alleine lassen, fordert Sint. (wo)


Kommentieren


Schlagworte