Plus

Herdenschutz für 2500 Schafe steht in den Startlöchern

In Spiss, Nauders und Serfaus wird es ein besonderer Almsommer – die Tiere bekommen eine 24-Stunden-Betreuung gegen den Wolf.

  • Artikel
  • Diskussion
Der heurige Sommer wird für die Schafe im Obergricht ein Experiment.
© Böhm

Pfunds, Spiss, Fließ, Serfaus, Nauders – Der Schreck steckt ihnen bis heute tief in den Knochen Der vergangene Almsommer war ein Stresstest für die Schafbauern in ganz Tirol. Viele holten ihre Tiere vorzeitig von den Almen. Fast im Wochentakt gab es Meldungen von neuen Rissen durch den Wolf. Und mit jedem wuchs die Unsicherheit.

Nun steht die Almsaison wieder vor der Tür – und „Garantien“, dass so etwas nicht wieder passiert, gebe es keine, betont Robert Hueber – „was letztlich auf uns zukommt, wissen wir nicht.“ Der Schafbauer ist Obmann des Vereins „Spisser Schafberg-Alm“, der sich gegründet hat, um im heurigen Sommer ein Experiment zu starten. Man will Meister Isegrim künftig den Appetit auf Schaffleisch gründlich verderben.


Kommentieren


Schlagworte