Abwechselnd eine Schulstunde später: Gestaffelte Beginnzeiten für Oberstufen

Für Oberstufenschüler gibt es ab Montag gestaffelten Unterrichtsbeginn – zwischen 7.50 und 8.50 Uhr.

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Das wichtigste für Tirols Oberstufenschüler ist ab Montag die Uhr. Der Unterrichtsbeginn wird gestaffelt.
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Innsbruck – Der Weg zurück in die Normalität beginnt mit den weiteren Öffnungsschritten am 19. Mai, zuvor sind schon die Schüler am Montag dran. Denn das Infektionsgeschehen hat sich zuletzt weiter abgebremst, wenngleich es in Tirol ab heute wieder eine lokale Ausreisetestpflicht gibt. Nämlich in der Ötztaler Gemeinde Umhausen bis einschließlich 23. Mai, nach Pfingsten.

In Österreich wurden am Feiertag 933 Neuinfektionen registriert, in Tirol 99. Experten führen die positive Entwicklung auch auf die Durchimpfungsrate zurück. Am höchsten ist sie im Burgenland mit 36 Prozent. In Vorarlberg sind 35,1 Prozent der Bevölkerung geimpft, in Tirol 34,6 Prozent. In den Spitälern werden aktuell 1046 Erkrankte behandelt, um 120 weniger als noch am Mittwoch. In Tirol sind es 70, intensivmedizinische Betreuung benötigen 29 Patienten. Österreichweit liegen 316 Personen auf den Covid-Intensivstationen.

Für die Oberstufenschüler beginnt ab kommender Woche abseits des Mathematikunterrichts die Rechnerei. Denn ihr Unterrichtsbeginn wird gestaffelt, einmal beginnen sie normal um 7.50 Uhr, an einem anderen Tag wieder um 8.50 Uhr. Die Stunden entfallen aber nicht, sondern die erste Stunde ist dann eben die siebente oder sechste Unterrichtseinheit. Die Schulen haben dazu eigene Stundenpläne entwickelt. Mit dieser Vorgabe der Bildungsdirektion soll die Morgenspitze bei den öffentlichen Verkehrsmitteln entzerrt werden.

Und die Schüler müssen sich für den Präsenzunterricht jeden zweiten Tag testen lassen. (TT, pn)

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