Das Visier bei der Europameisterschaft ist auf Olympia eingestellt

Die Tiroler Sportschützen zielen bei der Europameisterschaft in Osijek auf die letzen Olympia-Tickets. Die besten Chancen für Tokio haben Olivia Hofmann, Franziska Peer und Rebecca Köck.

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Eine der Tiroler Olympia-Hoffnungen. Die Innsbruckerin Olivia Hofmann will nach Rio 2016 auch für Tokio ein Ticket lösen.
© TLSB/Kramer

Innsbruck, Osijek – Nach den Corona-Beschränkungen weht ein frischer Wind. „In Osijek werden uns vermutlich schwierige Windverhältnisse erwarten. Das hatten wir bereits bei der letzten Qualifikation mit dem Kleinkalibergewehr in Innsbruck“, sagt Tirols Nachwuchshoffnung Dominic Einwaller. Der Athlet der Schützengilde Scheffau freut sich auf die Europameisterschaft in Kroatien (ab 22. Mai), die er in der Juniorenklasse und in der Mannschaft bestreitet. Die letzten Tage bis zur Abreise werden von den neun Tiroler Startern beim Freiluft-Training genützt.

Aufgrund der Absage der Luftdruckwaffen-EM in Finnland kommt es heuer zu einer „großen EM“, in der alle Disziplinen dieser Sparten ausgetragen werden.

Besonderes Augenmerk liegt dabei auf den olympischen Bewerben, da hier noch die letzten europäischen Olympiaquotenplätze für Tokio vergeben werden. Nach der Absage des Weltcups in Baku (AZE) bietet sich mit der Europameisterschaft die letzte Möglichkeit für Österreichs Sportschützen, um neben den beiden bereits erzielten Quotenplätzen von Martin Strempfl (Stmk/Luftgewehr) und Sylvia Steiner (Sbg./Luftpistole) sowohl mit dem Gewehr als auch mit der Pistole noch Olympiatickets zu erreichen. Die besten Chancen für Tokio haben Olivia Hofmann, Franziska Peer und Rebecca Köck. (ben)

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