Hyundai i30 mit Benzin und Strom im Blut

Benziner, Diesel, Hybride, Elektro- und sogar Wasserstofffahrzeuge – Hyundai beherrscht dies alles. Ein Beispiel dafür ist die 48-Volt-Mild-Hybrid-Motorisierung, die im frisch überarbeiteten i30 zum Einsatz kommt.

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Sportlicher Auftritt: Das Facelift hat die Front des i30 geschärft.Fotos:
© Fellner

Von Reinhard Fellner

Innsbruck – Dass Hyundai-Modelle mittlerweile bei jedem Vergleichstest ganz vorne um den Sieg mitmischen, ist nichts Neues. Dies kommt nicht zuletzt daher, dass die Koreaner zum Aggregate-Kompetenzzentrum aufgestiegen sind. Benziner, Diesel, Hybride, Elektro- und sogar Wasserstofffahrzeuge – der Konzern beherrscht dies alles.

Ein Beispiel dafür ist die 48-Volt-Mild-Hybrid-Motorisierung, die im frisch überarbeiteten i30 zum Einsatz kommt. Bei dieser werden der 136-PS-Diesel und der getestete 160-PS-Benziner von einem Elektrosystem unterstützt. Dazu entkoppelt eine elektrische Kupplung (auch beim Schalter) Motor und Getriebe, wenn der Fahrer den Fuß vom Gas nimmt. Ein emissionsfreier Segeleffekt beim Ausrollen ist die Folge.

Schwung trifft auf Ebene im Laderaum: Trotz des dynamisch gezeichneten Hecks bietet der Kombi gut nutzbare 602 bis 1650 Liter Ladevolumen.

Dies bringt zweierlei – spannende – Effekte: Selten haben wir im Test einen derart spritzigen Kompakten erlebt. Dieser i30 fährt sich wirklich überaus sportlich. Das Elektrosystem unterstützt den freudvollen Benziner zudem von unten heraus, was die Souveränität noch steigert. Dabei verbrauchte der aufwändig konstruierte Mild-Hybrid im Schnitt nur knapp sieben Liter. Besser geht es derzeit nicht!

Der Rest ist Hyundai i30. Eines der derzeit besten Kompaktfahrzeuge. Gut gemacht, viel Platz, einfach in der Bedienung. Dazu fängt es mit fünf Jahren Garantie schon ab 16.990 Euro an. 33.065 Euro kostet unser Top-Kombi.

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Moderner Einrichtungsstil: Dass die Koreaner nichts dem Zufall überlassen, beweist der ergonomische und bedienungsfreundliche Innenraum.

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