Burgruine Ehrenberg zeigt zum Neustart wieder Flagge

Nach mehr als sechs Monaten Stille zieht auf Ehrenberg wieder Leben ein. Die Grundeigentümer hissten zum Neustart die Ehrenbergflagge.

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„Burgherr“ Armin Tschurtschenthaler hisste die neue Flagge am Südturm der Ruine Ehrenberg.
© Verein Burgenwelt Ehrenberg

Von Simone Tschol

Reutte – Die Corona-Pandemie erzwang auch auf Ehrenberg einen totalen Betriebsstillstand – sowohl für das Besucherzentrum mit Museum als auch für die highline179, den Ehrenberg-Liner, das Hotel und den Salzstadl.

Doch es zieht wieder Optimismus ins alte Gemäuer ein. Im sanierten Dürnitz, dem Südturm der Ruine Ehrenberg, wurde eine neue Wendeltreppe mit Aussichtsplattform und Flaggenmast eingebaut. Diese Sanierungs- und Inszenierungsmaßnahme ist Teil des von Geschäftsführer Armin Walch initiierten Fünfjahresprogramms. Finanziert wird dieses substanzerhaltende Projekt vom Land Tirol, der Gemeinde Reutte, dem TVB Reutte, der highline179 sowie dem Verein Burgenwelt Ehrenberg.

Auf Initiative der Grundbesitzer Armin Tschurtschenthaler und Michael Fürmann wurde zur Wiedereröffnung der Burgenwelt Ehrenberg ein sichtbares Zeichen gesetzt – die neue Ehrenbergflagge, welche die Farben der Burgenwelt und der Familienwappen der Grundeigentümer zieren, wurde gehisst. „Die neue Flagge soll als positives Zeichen für die Zukunft Ehrenberg krönen und weithin sichtbar symbolisieren, dass wir auch nach der Krise mit Optimismus und Tatendrang das Projekt Burgenwelt Ehrenberg weiterentwickeln“, so die Grundbesitzer unisono.

Ab Mittwoch, 19. Mai, ist das Besucherzentrum samt Museum von Donnerstag bis Montag, von 10 bis 17 Uhr geöffnet, die highline179 täglich von 8 bis 22 Uhr, der Ehrenberg-Liner täglich von 9 bis 22 Uhr und der Salzstadl (Donnerstag bis Montag) von 11.30 bis 20.30 Uhr.

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