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Tiroler Firma GeoVille: Umweltsünder mit Satellitendaten überführen

Die Innsbrucker Firma GeoVille hat ein Portal entwickelt, das die Strafverfolgung von Umweltverstößen leichter möglich macht.

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Das Copernicus-Programm liefert riesige Mengen an Daten, die in vielfältigen Bereichen Anwendung finden.
© GeoVille

Innsbruck – Seit über 20 Jahren liefert das europäische Copernicus-Programm riesige Mengen an Satellitendaten, die in vielen Bereichen Anwendung finden: vom Kampf gegen die Klimakrise über den Katastrophenschutz bis zum Einsatz in der Landwirtschaft. In der Strafverfolgung von Umweltsünden wurden bisher aber noch keine satellitengestützten Informationen als Hauptbeweis genutzt. Hier setzt ein Projekt von GeoVille an, einem der Weltmarktführer bei der Auswertung von Satellitendaten. Die Innsbrucker Firma hat durch die Unterstützung des EU-Förderprogramms Horizon 2020 das Portal „enviroLENS“ entwickelt, welches als Ziel hat, Satelliten-basierte Erdbeobachtungsdaten für die Strafverfolgung von Umweltverstößen nutzbar zu machen. Dazu führt GeoVille als Koordinator ein internationales Konsortium an.


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