Mann soll Partnerin mit Hammer auf den Kopf geschlagen haben

Das Opfer hatte sich zwar selbst zur Polizei begeben, konnte aufgrund des folgenden Krankenhausaufenthalts und des schlechten Gesundheitszustandes bisher aber nicht einvernommen werden.

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(Symbolfoto)
© Thomas Böhm

Melk – Im Bezirk Melk soll ein etwa 70-jähriger Mann seiner um zehn Jahre jüngeren Lebensgefährten im Zuge eines Streits mit einem Hammer auf den Kopf geschlagen haben. Die Frau landete mit Schädelbruch im Spital, befand sich aber nicht in Lebensgefahr. Die Staatsanwaltschaft St. Pölten ermittelt wegen versuchten Mordes, wie Sprecher Leopold Bien mitteilte. Über den Vorfall vom 9. Mai hatten am Montag zuerst die Niederösterreichische Nachrichten berichtet.

Die genauen Hintergründe waren vorerst weiter unklar. Das Opfer hatte sich zwar selbst zur Polizei begeben, konnte aufgrund des folgenden Krankenhausaufenthalts und des schlechten Gesundheitszustandes bisher aber nicht einvernommen werden. Was genau passiert sei, "wissen wir noch nicht vollumfänglich", sagte Behördensprecher Bien. "Die Ermittlungen stehen erst am Anfang."

Über den Beschuldigten wurde die Untersuchungshaft verhängt. Der betagte Mann rechtfertigte sich bei der Befragung damit, dass ihm seine Partnerin im Zuge eines Streits in den Hammer gelaufen sei. (APA)


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