Nadal mit Selbstvertrauen nach Paris, Federer hat Wimbledon im Visier

Während Rafael Nadal mit dem Masters-Titel von Rom im Gepäck bei den French Open anreist, ist das Grand-Slam-Turnier in Paris für Roger Federer nur eine Durchgangsstation.

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Rafael Nadal hatte auf seinem Lieblingsbelag in Rom gegenüber Novak Djokovic wieder die Nase vorne.
© FILIPPO MONTEFORTE

Rom – Ganz nach seinem Geschmack verläuft die Vorbereitung von Rafael Nadal auf die French Open in Paris. Der 34-jährige Spanier sammelte jedenfalls mit dem Dreisatz-Erfolg (7:5,1:6,6:3) über Novak Djokovic im Finale von Rom Selbstvertrauen für seinen Versuch, in Paris seinen 21. Grand-Slam-Titel zu holen.

"Ich glaube, ich habe mich in der Woche immer mehr verbessert, aber ich muss da weitermachen. Wenn du dich jeden Tag weiter verbesserst, fühlt man sich immer selbstbewusster und sicherer", sagte Nadal nach seinem bereits zehnten Titel im Foro Italico. Er wisse jedenfalls, woran er in den nächsten beiden Wochen arbeiten müsse.

Federer: "Klingt komisch, aber so ist es nun einmal"

Für einen anderen Superstar des Tennis-Sports sind die French Open nur eine Durchgangsstation auf dem Weg nach Wimbledon. Für Roger Federer ist eben der "Heilige Rasen" in London die Top-Priorität. "Das klingt komisch, aber so ist es nun einmal. Ich würde gerne sagen, dass Paris mein großes Ziel ist, aber soweit bin ich noch nicht", sagte Federer am Montag in Genf.

Beim dortigen Sandplatz-Turnier kehrt der 39-jährige Schweizer nach mehr als zwei Monaten Pause auf die ATP-Tour zurück. Zuletzt hatte Federer beim Turnier in Doha im März sein Comeback nach mehr als einem Jahr Pause wegen zweier Knie-Operationen gefeiert. Dort schied der 20-fache Grand-Slam-Sieger in der zweiten Runde aus. Danach hatte er sich wieder zurückgezogen und im Training weiter an seiner Fitness gearbeitet. (APA)


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