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Kinder-Therapiezentren in Kitzbühel und Innsbruck müssen schließen

Aus wirtschaftlichen Gründen werden die Therapie-Angebote für Kinder in Kitzbühel und die Eule in Innsbruck geschlossen. Das Land verspricht Ersatz.

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Auch Alena und Marcel wurden von Ergotherapeutin Tanja Jambrovic mit dem forKIDS Therapiezentrum in Kitzbühel betreut.
© Diakoniewerk

Innsbruck, Kitzbühel – Zwei Zentren für die Therapie für Kinder mit Verhaltensauffälligkeiten und Entwicklungsstörungen in Tirol werden aufgelassen und in den niedergelassenen Bereich übergeführt. Es betrifft das Therapiezentrum Eule in Innsbruck sowie das forKIDS Therapiezentrum in Kitzbühel. Die Therapeuten der Eule betreuen aktuell rund 400 Kinder, in Kitzbühel sind es jährlich 140.

Das Land hat mit den Betreibern intensive Gespräche geführt, „die Betreuung soll künftig wohnortnah erfolgen, über ein so genanntes Netzwerk“, sagt Soziallandesrätin Gabriele Fischer (Grüne). Mit dem Fachverband für die medizinisch-technischen Dienste in Österreich ist man laut Fischer ebenfalls in intensiven Gesprächen. „Die Therapeuten der beiden Institutionen werden ihre Kinder weiterbetreuen können.“


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