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Neue Analyse erfasst Lkw-Transit auf der Drautalbundesstraße

Zwischen Spittal (Kärnten) und Sillian zählen 16 automatische Zählgeräte passierende Fahrzeuge. Gibt es zu viel Transit, ist ein Fahrverbot möglich.

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Schwere Lkw auf der Drautalbundesstraße in Lienz: Das Land prüft, wie hoch der Anteil an reinen Transitfahrten ist, die Maut sparen sollen.
© Oblasser

Von Catharina Oblasser

Lienz, Spittal, Innsbruck – Das Brummen von Lastern ist den Anwohnern der B100 Drautalbundesstraße nur zu vertraut. Bei Lendorf nahe Spittal (Kärnten) geht es für die Lkw von der A10 Tauernautobahn herunter, durch Oberkärnten und Osttirol bis zur Grenze bei Sillian, und dann über die Südtiroler Pustertal-Staatsstraße bis zur Brennerautobahn. Der Grund für die Streckenwahl: Auf Bundesstraßen fällt weniger Maut an. Doch für die Umwelt ist es eine Belastung.

Deshalb machen sich nicht nur Umweltschützer für ein Transitverbot stark, sondern auch die Lienzer Bürgermeisterin Elisabeth Blanik (SPÖ) sowie zahlreiche Anrainergemeinden der B100 in Kärnten und Osttirol. Jetzt geht es daran, ein solches Verbot zu überprüfen, der Tiroler Landtag hat einen dahingehenden Beschluss gefasst.


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