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Nach dem Wave: Antrag für Weg zu neuem Regionalbad im Unterland

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Für das Wörgler Wave, das mit Ende August schließen soll, wird im Unterlan­d nach einer Alternative gesucht.
© Hrdina

Innsbruck – Mit einem Dringlichkeitsantrag wollen VP, Grüne und NEOS im aktuellen Landtag den Weg für ein Regionalbad im Unterland ebnen. Darin fordern sie die Landesregierung auf, das Ruder für Gespräche zwischen Stakeholdern wie Planungsverbänden und Gemeinden für ein neues Angebot in die Hand zu nehmen. Darüber hinaus soll eine Bestandserhebung der ganzjährig nutzbaren Wasserflächen als Basis eines künftigen Entwicklungsplans für regionale Hallenbäder dienen.

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Auslöser ist das geplante Aus der sanierungsbedürftigen Wörgler Wasserwelt Wave, die, wie berichtet, mit Ende August den Betrieb einstellen soll. Eine ersatzlose Schließung müsse verhindert, ein neues Bad am bestehenden oder an einem neuen Standort mit guter öffentlicher Anbindung realisiert werden, so der Ruf der Fraktionen. Projektvorschläge wie jüngst jener eines Schwimmleistungszentrums in Langkampfen sollen dabei berücksichtigt werden.

Die Debatte um regional wichtige Infrastruktur dürfe nicht mit „lokalen Scheuklappen“ geführt werden. Die „undemokratische und überhastete“ Wave-Schließung sei „finanzieller Wahnsinn“ und würde eine massive Lücke in der Versorgung mit Wasserflächen hinterlassen, warnen die Sportsprecher LA Michael Mingler (Grüne) und LA Dominik Mainusch (VP). (TT)

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