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Lärm und Erschütterungen: Was Perjentunnel-Anrainer „erdulden“ müssen

Belastungen für Perjentunnel-Anrainer laut Asfinag „einzigartig“. Familie Rinner sieht keine Problemlösung.

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Ob der Lärm den Anrainern beim Westportal des Perjentunnels zumutbar ist, soll begutachtet werden.
© Wenzel

Stanz bei Landeck – Lärm, Körperschall und Erschütterungen, ausgelöst von Schwerfahrzeugen beim Westportal des Perjentunnels: Damit muss die Zahnarztfamilie Rinner in ihrem Wohnhaus in der Stampfle-Siedlung rund um die Uhr leben. Begonnen hat das Szenario mit Eröffnung der zweiten Tunnelröhre im Dezember 2018 – die TT berichtete.

Baulich konnte die Asfinag das Problem bisher nicht lösen. Weder der Fahrbahn-Austausch noch eine dämmende Mauer zeigten Wirkung. Das räumte gestern Andreas Fromm vom Baumanagement der Asfinag ein. „Wir haben es mit Verwerfungen im Boden zu tun. Der Fall mit dem Wohnhaus ist tirolweit einzigartig.“ Trotz der Widrigkeiten verfolge man das Ziel, „Beeinträchtigungen der Lebensqualität so gering wie möglich zu halten“.


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