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Chaotische Lage am Bau: Preise gehen durch die Decke

Kosten für Bauholz explodieren, Dämmstoffe werden später und teurer geliefert, genauso Stahl. Eine Häuslbauerin und zwei Baumeister sprechen über die oft chaotische Lage am Bau.

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Finanziell zur Decke strecken? Könnte man meinen, doch die junge Häuslbauerin Julia Carina Payr freut sich vielmehr, dass sie während der Corona-Krise ein Haus in Mils bei Hall hochgezogen hat.
© Payr

Von Matthias Christler

Innsbruck – Julia Carina Payr hat auf ihr „Baugefühl“ gehört und im vergangenen Sommer – trotz Corona-Krise – ihren Plan vom eigenen Heim in die Tat umgesetzt. Im September 2020 begann der Bau, im August 2021 will die 25-Jährige mit ihrem Freund ins Einfamilienhaus in Mils einziehen. „Im Nachhinein bin ich froh, dass wir es durchgezogen haben“, obwohl das gute Baugefühl manchmal durch Bauchweh überlagert wurde. Ein reservierter Parkettboden sei der Bauherrin quasi weggeschnappt worden, beim Kellerboden musste man umplanen, weil eine Dämmung nicht lieferbar war und generell seien die Dämmstoffe teurer geworden als kalkuliert. „Und wir ziehen zwei Monate später als erhofft ein, aber damit können wir leben. Im Grunde hatten wir schon Glück im Unglück“, sagt Payr, die auf ihrer Instagram-Seite (@juliexpayr) seit einem Jahr über den Baufortschritt informiert. Ihr Glück war, dass sie beruflich als Bauleiterin arbeitet und das Baugefühl täglich mitbekommt.


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