Causa HG Pharma: Akt liegt nun bei der Korruptionsstaatsanwaltschaft

Die Staatsanwaltschaft Innsbruck hat den Akt in der Causa HG Pharma an die WKStA abgetreten. Diese prüft nun, ob ein Anfangsverdacht wegen schweren Betruges begründet ist.

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© HG Pharma

Innsbruck – In der Causa "Lab Truck" der HG Pharma rund um die PCR-Tests in Tirol hat die Innsbrucker Staatsanwaltschaft den Akt an die Wirtschaft- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) übermittelt. Es geht um den Vorwurf, dass die Firma die vom Land in Auftrag gegebenen PCR-Testungen nicht sach- und fachgerecht durchgeführt hätte bzw. zur Durchführung solcher Test nicht qualifiziert und berechtigt gewesen sei.

Da es um ein Auftragsvolumen von acht Millionen Euro gehe, prüft nun die Wirtschaft- und Korruptionsstaatsanwaltschaft, ob ein Anfangsverdacht wegen schweren Betruges begründet sei, so der Sprecher der Staatsanwaltschaft Innsbruck, Hansjörg Mayr. Die WKStA ist unter anderem für Ermittlungsverfahren wegen Vermögensdelikten zuständig, wenn von einem Schaden über fünf Millionen Euro auszugehen ist. (TT.com)


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