Rizzoli-Nachfolger steht fest, Stadt Innsbruck erstellt Alm-Masterplan

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Klaus Feistmantl tritt sein neues Amt mit 1. Juni an.
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Der neue Vorstand des Amts für Allgemeine Sicherheit und Veranstaltungen der Stadt Innsbruck – somit der Nachfolger von Elmar Rizzoli, der zum Land Tirol wechselte – heißt Klaus Feistmantl. Er wurde vom Stadtsenat gestern per Mehrheitsentscheidung auf fünf Jahre bestellt. Feistmantl schlug 1987 die Stabsunteroffizierslaufbahn beim Bundesheer ein, wo er bis 2010 tätig war. Während seiner Laufbahn erlangte er das Diplom der Gesundheits- und Krankenpflege und absolvierte neben einer Sonderausbildung für Führungsaufgaben das Diplomstudium der Pädagogik. Zuletzt lehrte Feistmantl, der sein Amt mit 1. Juni antritt, u. a. an der FH für Gesundheit und dem AZW Innsbruck. Zu seinem künftigen Verantwortungsbereich zählt nicht zuletzt auch die Mobile Überwachungsgruppe (MÜG).

Zwei weitere städtische Spitzenbeamte wurden einstimmig für fünf Jahre weiterbestellt – nämlich Hans Fankhauser als Leiter der Kontrollabteilung und Werner Leithmayer als Vorstand des Amtes für Schule und Bildung.

Um den Gebäudebestand auf den sechs städtischen Almen langfristig zu sichern, hat der Stadtsenat die Erstellung eines „Masterplans Almen“ beschlossen. Darin soll die Innsbrucker Immobiliengesellschaft (IIG) nötige bauliche Sanierungs- und Verbesserungsmaßnahmen aufzeigen. Gemeinsam mit dem Amt für Wald und Natur sollen die Sanierungen und Umbauten dann priorisiert werden, erklärt der zuständige Vize-BM Johannes Anzengruber (ÖVP). Als erster Schritt erfolgen heuer u. a. der Neubau der Terrasse auf der Umbrüggler Alm sowie die Errichtung eines Reife- und Kühlraums für Käse und die Sanierung der Sanitäranlagen auf der Möslalm.

Ab Herbst werden in Arzl zwei zusätzliche Kindergartengruppen mit 40 neuen Plätzen in Betrieb gehen – und zwar in Form einer temporären Containerlösung südwestlich des Friedhofs. Damit solle bis zur Umsetzung eines größeren Campusprojekts in Arzl Entlastung geschaffen werden, sagt Bildungsstadträtin Elisabeth Mayr. Das Mittagessen sollen die Kinder in den Feuerwehrräumlichkeiten einnehmen, die dafür adaptiert werden.

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Mit Verwunderung reagiert Bauausschuss-Obmann Lucas Krackl (FI) auf die Kritik des SPÖ-Stadtparteivorsitzenden Benjamin Plach rund um die Budgethotel-Pläne im Westen Innsbrucks: Wenn es gelinge, das Ärztezentrum Medicent „samt qualitativ hochwertigen Arbeitsplätzen“ zu erweitern und zusätzlich ein Hotel anzusiedeln, tue das der Stadt gut, eine Anpassung der Widmung sei dann mehr als gerechtfertigt. Die „arbeitsplatzfeindliche Haltung“ Plachs sei nicht nachvollziehbar, so Krackl, der auf die Zustimmung durch SPÖ-Klubobmann Helmut Buchacher verweist. (md)


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