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TT-Leitartikel zur Präsidentenwahl im ÖSV: Am Ende sind alle Verlierer

Die Präsidentenwahl im Österreichischen Skiverband – ein Musterbeispiel dafür, wie man es nicht macht. Designierter und scheidender Präsident, gescheiterte Kandidaten und ÖSV: Alle trifft der Imageverlust.

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Schröcksnadels designierter Nachfolger Karl Schmidhofer agierte intransparent, er will sich erst im Rahmen der Wahlausschuss-Sitzung am Dienstag mit dem Präsidentenamt befasst haben.
© BARBARA GINDL

Von Florian Madl

Seit 31 Jahren musste sich der Österreichische Skiverband nicht mit einem Wahl-Prozedere in seinen Reihen auseinandersetzen. 31 Jahre, in denen Peter Schröcksnadel die Richtung vorgab und die anderen folgten. Die Meinungen gingen mitunter auseinander, aber zwei Faktoren hatte der Tiroler stets auf seiner Seite: den Erfolg und das steil nach oben gehende Verbandsbudget, das sich von 44 Millionen Schilling auf 60 Millionen Euro vervielfachte. Und da waren noch die WM-Vergaben – denn auch das internationale Netzwerken beherrschte man stets: Saalbach 1991, Ramsau 1999, St. Anton 2001, Schladming 2013, Seefeld 2019 und Saalbach 2025.


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