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Helikopterflug ins Wohnzimmer und andere Legenden von Monte Carlo

Glamour, Spektakel, Todesfälle: Der Monaco-Grand-Prix gilt nach wie vor als eines der wichtigsten Rennen weltweit. Nur die besten Piloten glänzten in dem exklusiven Ort, in dem man alles findet, nur keinen Platz.

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Der König von Monaco ist immer noch Ayrton Senna (BRA/McLaren). Hier 1991 mit unverkennbarem gelbem Helm.
© imago

Von Daniel Suckert

Innsbruck, Monaco – Jeder PS-Fan, der einmal in Monaco war, spazierte ungläubig durch die engen Gassen des Fürstentums. Besonders wenn man vom Casino Richtung Mirabeau Haute geht. Da kann man es gar nicht fassen, dass hier zwei Boliden nebeneinander Platz haben. Erstmals seit 1954 war der prestigeträchtige Grand Prix im Vorjahr (Corona) abgesagt worden. Ab heute regiert wieder die Königsklasse an der Côte d’Azur.

Aufreger: „Es ist wie Helikopter fliegen im Wohnzimmer“, sagte einst Nelson Piquet. Und so inflationär das Zitat des Brasilianers auch benützt wird, es trifft den Nagel auf den Kopf. Der Tanz zwischen den Leitplanken, über die Bodenwellen und Kanaldeckel bietet alles, nur keinen Zentimeter Platz. Jeder Fehler endet in der Wand.


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