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Die „Murmeltiere“ an der Grenze zu Tirol: Bunker-Museum arbeitet Geschichte auf

Erst nach ihrer Enttarnung 1991 werden immer mehr Details zum jahrelangen Einsatz der NATO-Soldaten an der Reschengrenze zwischen Nord- und Südtirol bekannt. Die Bevölkerung hatte nicht die leiseste Ahnung.

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Ab Juni soll es wieder Führungen geben.
© Böhm Thomas

Von Helmut Wenzel

Wozu dieser Wahnsinnsaufwand mit den Bunkern und den gefechtsbereiten Soldaten? Warum durften wir davon nichts wissen? Das fragen sich die Bewohner im Südtiroler Grenzdorf Graun noch immer. Vor allem die ältere Generation muss mit dem Trauma der Reschensee-Flutung und Zwangsumsiedlung in den 1950er-Jahren ohnedies einen schweren Rucksack tragen.


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