Hoher Schaden: Betrugsfälle mit Auto und Bitcoin in Sölden und Innsbruck

Zwei Betrugsfälle haben in Tirol für Schaden im fünfstelligen Eurobereich gesorgt. In Sölden wurde der Kauf eines Sportwagens vorgetäuscht. In Innsbruck wurden rund um Bitcoin-Handel Bankdaten erbeutet und damit Überweisungen getätigt.

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Ein Betrugsfall rund um Bitcoin ereignete sich in Innsbruck.
© NICOLAS TUCAT

Sölden, Innsbruck – Um einen vier- bzw. fünfstelligen Betrag ärmer sind zwei Tiroler nach Betrugsfällen in Tirol. In einem Fall ging es um den Kauf eines Sportwagens, im anderen um den Handel mit Bitcoin.

Über ein Inserat auf einer Internetplattform stieß ein Mann aus dem Bezirk Imst am 30. April auf den Verkauf eines Sportwagens in Italien. Der 32-Jährige stieg in Verhandlungen mit dem Verkäufer über den Kaufpreis ein, nahm Einsicht in die Kfz-Papiere und bekam die Personaldaten übermittelt. Dann überwies der Österreicher einen hohen vierstelligen Eurobetrag als Anzahlung auf ein deutsches Konto. Kurze Zeit später forderte der Verkäufer bereits das restliche Geld, um den Sportwagen nach Österreich überstellen zu können. Diese Überweisung tätigte der 32-Jährige nicht mehr. Bis heute wurde der Sportwagen nicht geliefert, berichtet die Polizei.


Ebenfalls um einen hohen Betrag erleichtert wurde ein Österreicher (60) aus Innsbruck. Der Mann handelte auf diversen Internetseiten mit Bitcoin. Am 27. April erhielt er einen Anruf eines unbekannten Mannes. Dieser gab vor, dass es auf den Plattformen zu Unregelmäßigkeiten gekommen sei. Unter Vortäuschung falscher Tatsachen verleitete der Unbekannte den Mann, seine Bankdaten bekannt zu geben. In den kommenden Tagen wurden mehrere Überweisungen vom Konto des 60-Jährigen auf andere Konten getätigt. Dabei entstand dem Innsbrucker ein Schaden im mittleren fünfstelligen Eurobereich. (TT.com)

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