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Durch die Stafflach-Wand: Der Peter-Kofler-Klettersteig in St. Jodok

Der TT-Tourentipp entführt ins südliche Wipptal: Der Peter-Kofler-Klettersteig in St. Jodok ist bestens geeignet für den Einstieg in die Via-Ferrata-Saison.

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Die Ausblicke sind gewaltig
© Rapp

Von Irene Rapp

St. Jodok – Gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar, talnahe, nicht zu lang und nicht zu schwer, tolle Aussicht: Für den Peter-Kofler-Klettersteig in St. Jodok spricht so einiges, dementsprechend gut besucht ist er auch. „Er gehört sicher zu den meistbegangenen in Tirol, ist aufgrund seiner Ausrichtung ja eigentlich fast ein Ganzjahres-Klettersteig“, ist sich jedenfalls Hermann Ungerank, Chef der Bergrettung in St. Jodok, sicher. Die alpine Einsatzorganisation wartet den Klettersteig, der 2012 errichtet wurde.

Die markante Stafflach-Wand wird von links nach rechts durchstiegen.
© Rapp

Am vergangenen Sonntag haben wir die Anlage erkundet – und waren bei Weitem nicht alleine dort unterwegs. Auf jeden Fall ist dieser Klettersteig am Eingang des Schmirn- bzw. Valsertales ideal für den Einstieg in die Saison – allerdings nur, wenn man bereits Klettersteig-Erfahrung gesammelt hat.

So kommt man hin: St. Jodok hat, so klein es ist, einen eigenen Bahnhof. Mit dem Zug anreisen ist daher ideal, für Pkw-Fahrer gibt es im Ort Klettersteig-Parkplätze. Doch egal, ob man nun von Stafflach (am Eingang des Tales), direkt vom Mini-Bahnhof oder dem Parkplatz mitten im Ort aus startet, alle Wege zum Klettersteig sind bestens beschildert. Wie überhaupt für umfassende Information gesorgt worden ist: Auf dem Weg zum Einstieg erfährt man u. a. Wissenswertes über das Klettersteiggehen, beim Einstieg gibts Infos über die Blumenwelt in der Stafflachwand.


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