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TT-Analyse zur Wahl: ÖH bekommt Rechnung für schwaches Lobbying

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Serdar Sahin

Analyse

Von Serdar Sahin

Drei Tage lang hatten 345.000 Studentinnen und Studenten die Möglichkeit, an der Wahl zur Österreichischen HochschülerInnenschaft (ÖH) teilzunehmen. Letztlich gaben nur 15,7 Prozent davon ihre Stimme ab. Der rote Verband Sozialistischer StudentInnen (VSStÖ) wurde erstmals stärkste Kraft. Der Jubel darüber ist wenig angebracht – angesichts der mickrigen Wahlbeteiligung. Das demokratiepolitisch traurige Ergebnis führt unweigerlich zur Frage der Legitimität dieses Urnengangs. Können bzw. dürfen die Fraktionen damit im Namen aller Studierenden sprechen? Ausmachen müssen sich das die Studentenverteter mit sich selbst.


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