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Mehr Armut nach Auslaufen der Corona-Hilfsgelder zu befürchten

Ohne Sozialstaat hätte es in der Krise für viele Menschen deutliche Einkommensverluste gegeben, diese drohen nun nach Ende der Hilfen.

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Von Verena Langegger

Innsbruck, Wien – Die Corona-Krise hat Österreichs Wirtschaft 2020 massiv schrumpfen lassen (-6,6 Prozent), die Arbeitslosenzahl stieg auf Rekordhöhe. Ohne Hilfsprogramme wäre die Wirtschaft noch stärker eingebrochen, bestätigt die Denkfabrik Agenda Austria. Insgesamt wurden von der Regierung 2020 knapp sieben Milliarden Euro für Kurzarbeit und Sonderzahlungen für Arbeitslose und Familien ausgegeben. Für Agenda-Ökonom Hanno Lorenz durchaus mit Wirkung, da „Einkommensungleichheiten in Österreich im Jahr der Pandemie sogar gesunken sind“. Grund dafür seien die Einmalzahlungen für untere Einkommen bzw. die Einführung der Corona-Kurzarbeit für mittlere Einkommen gewesen.


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