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Tirolerin berichtet aus Israel: „Wir haben auf derselben Welle getanzt“

Die vergangenen elf Tage lebte die Tirolerin Birgit Glasserman-Widhölzl mit ihrem Mann in Israel im Raketenhagel.

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Die Tirolerin Birgit Glasserman-Widhölzl mit ihrem Mann Gal in ihrem Zuhause im Süden Israels.
© Gasserman-Widhölzl

Von Christian Jentsch

Be’er Sheva, Innsbruck – Bevor die Raketen vom Gazastreifen auf Israel flogen, verbrachte die gebürtige Fieberbrunnerin Birgit Glasserman-Widhölzl mit ihrem israelischen Mann Gal – beide leben in Moshav Qulachim bei der Stadt Be’er Sheva im Süden Israels rund 30 Autominuten vom Gazastreifen entfernt – gerne Zeit am Strand von Zikim. Hier, direkt an der nördlichen Grenze zum Gazastreifen südlich der zuletzt immer wieder von Hamas-Raketen getroffenen Stadt Ashkelon, packten sie das Surfbrett aus. Auf demselben Strand, auf dem auch drüben in Gaza Jugendliche des Surf-Clubs Gaza sich im Surfen übten – fern aller Parolen der radikal-islamischen Hamas, welche die Kontrolle über den schmalen Küstenstreifen hat, in dem rund zwei Millionen Menschen unter elenden Bedingungen leben. „Wir haben auf derselben Welle getanzt wie sie“, erzählt die 40-jährige Fieberbrunnerin und einstige Weltenbummlerin, die sich mit ihrem Mann im Süden Israels niedergelassen und ein Zuhause aufgebaut hat, im Gespräch mit der Tiroler Tageszeitung. In ihrem Blog (www.ballagan.net) erzählt die diplomierte Sozialpädagogin von ihrem Leben in Israel und ihren Reisen als Weltenbummlerin.


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