Halbzeitführung reichte für die Damen des FC Wacker nicht zur Erlösung

Die Marschrichtung vor dem Spiel der Wacker-Damen bei Vorderland in Röthis (Vbg.) war am Samstag klar: Einen Punkt brauchte man, um um den vorzeitigen Klassenerhalt ein Mascherl zu machen. Doch trotz einer 1:0-Halbzeitführung verloren die Tirolerinnen am Ende 1:2 und fuhren mit leeren Händen heim.

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Das Führungstor von Lilli Purtscheller (M., Archiv) war für die Wacker-Damen zu wenig.
© Falk

Innsbruck – „Wir haben uns das Leben selbst schwer gemacht“, seufzte Benjamin Stolte, seines Zeichens sportlicher Leiter, nach dem „unnötigen Selbstfaller“: „Wir haben das Ergebnis zu sehr verwaltet.“

Dabei war man mit dem frühen Tor von Lilli Purtscheller (10.) nach Wunsch in die Auswärtspartie gestartet und hätte sogar noch ein weiteres Tor nachlegen können. Auch nach dem Wechsel hatten die Tirolerinnen einen klaren Plan: „Wir wollten auf das zweite Tor gehen.“ Der schnelle Gegentreffer (49., Campbell) wirkte aber wie eine kalte Dusche und ließ das Pendel in Richtung der Gastgeberinnen ausschlagen. Auch ein Punkt hätte den Wacker-Damen nun zum vorzeitigen Klassenerhalt gereicht, das zweite Tor von Eileen Campbell (79.) war jedoch der nächste Nackenschlag.

Klassenerhalt auf der Wohnzimmer-Couch?

Und weil auch die Möglichkeit auf den erlösenden 2:2-Ausgleich nicht genutzt wurde, heißt es nun hoffen. Darauf, dass man am letzten Spieltag beim Heimspiel gegen Neulengbach (Sa., 29.5., 11 Uhr) etwas Zählbares erreicht: „Einen Punkt wollen wir mitnehmen.“

Womöglich dürfen die wackeren Damen nach einer von vielen Verletzungen geprägten Saison aber schon vorher den Klassenerhalt bejubeln: Wenn Horn am Montag das Nachholspiel gegen St. Pölten verliert, sind die Tirolerinnen ebenfalls gerettet: „Das wäre die Krönung einer grandiosen Rückrunde.“ (a.m.)

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