Mit den Fans im Rücken will Schwaz den Harder Matchball abwehren

Sparkasse Schwaz Handball Tirol will in der Halbfinal-Serie gegen Hard am Pfingstmontag (18.10 Uhr) vor den eigenen Fans ausgleichen.

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So soll’s am Pfingstmontag in der Osthalle ausschauen – die Schwazer wollen mit den Fans einen Sieg über Hard feiern.
© gepa

Von Alex Gruber

Schwaz – Wer das erste Halbfinale in der regulären Spielzeit gewinnen hätte können und erst in der zweiten Verlängerung verliert, muss nur nach ganz kleinen Details suchen. Und die berühmten „Nuancen“, die enge Spiele unter den letzten vier in der spusu Handball Liga entscheiden, sollen heute auf die Seite der Tiroler wandern, um in der Best-of-three-Serie ein Entscheidungsspiel zu erzwingen

So sieht es auch der Schwazer Sportchef Thomas Lintner: „Viel muss man nicht mehr erklären. Es geht darum, am Tag X den Herausforderungen gewachsen zu sein. Jeder weiß, worum es geht. Natürlich wollen wir ausgleichen und uns ein drittes Spiel in Hard erarbeiten.“

300 Fans dürfen in die Osthalle

Handball Tirol darf heute in der berüchtigten Osthalle endlich wieder auf ca. 300 Fans bauen, das Interesse war laut Lintner groß: „Wir haben viele Anrufe erhalten und das freut uns natürlich sehr. Wir möchten den Fans gerne einen Sieg schenken.“

Trommelwirbel ist heute garantiert, wenn Hexer Alikasei Kishou wieder eine seiner Paraden auspackt, Flügel Richie Wöss einnetzt, Regisseur Gerald Zeiner die Fäden zieht oder die über die Jahre immer stärker gewordenen Eigengewächse (Huber, Wanitschek, Hochleitner ...) Verantwortung übernehmen. „Ich bin mir sicher, dass der Geist in unserer Osthalle erwacht. Es wird sicher sehr laut und die Hölle los sein“, verspricht Lintner den Gästen aus Hard einen ganz heißen Tanz, in dem die Stimmung von den Rängen durchaus eine (tragende) Rolle spielen könnte.

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Ich bin mir sicher, dass der Geist in unserer Osthalle erwacht. Es wird sicher sehr laut und die Hölle los sein.
Thomas Lintner, Schwazer Sportchef

Vielleicht legen die Knappenstädter, die in dieser Saison auch die Könige der Aufholjagd sind, heute schon von Anfang an richtig los.

Aufstieg für Youngster: Einen Transfer gibt es bei medalp Handball Tirol aus Innsbruck zu vermelden. Der 23-jährige Eigenbauspieler Marko Dobric schlägt seine Zelte in der kommenden Saison bei Erstligist Bärnbach/Köflach auf. „Der Wechsel in die höchste österreichische Spielklasse ist eine Riesenchance für Marko. Sein Transfer ist Beleg für die intensive Jugendarbeit der letzten Jahre“, freut sich Trainer Klaus Hagleitner.


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