1,4 Mrd. Euro Covid-Hilfen nach Tirol, vor allem an Beherbergung und Gastro

Ein Löwenanteil der ausbezahlten Hilfen ging bislang an Beherbergungsbetriebe und die Gastronomie.

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Wien, Innsbruck – Die Bundesregierung hat in der Corona-Krise bisher knapp 37 Mrd. Euro an Unterstützungsleistungen für Unternehmer ausgezahlt oder rechtsverbindlich zugesagt. Das berichtet das Finanzministerium in einer Aussendung.

Alleine für Tirol seien von der Corona-Finanzierungsagentur des Bundes, Cofag, 60.000 Anträge mit einem Volumen von mehr als 1,4 Mrd. Euro genehmigt worden. Der Großteil davon sind Direktzuschüsse. Am breitesten gewirkt habe bisher der Umsatzersatz, wo in Tirol bereits beinahe 330 Mio. Euro genehmigt und ausbezahlt werden konnten. Ein Löwenanteil der ausbezahlten Hilfen ging bislang an die Beherbergung und Gastronomie (fast 60 Prozent der ausbezahlten Summe), 14 Prozent der Hilfen flossen in den Tiroler Handel.

Blümel: „Erholung nicht überall sofort spürbar"

Finanzminister Gernot Blümel (ÖVP) erwartet, dass viele Unternehmen trotz der Öffnungsschritte mit 19. Mai weiterhin Unterstützung brauchen werden. „Die aktuellen Öffnungsschritte werden die wirtschaftliche Lage in Österreich bis Ende des Sommers deutlich entspannen. Klar ist aber auch, dass nicht alle Betriebe diese Erholung sofort spüren werden. Gerade in der aktuellen Comeback-Phase sind unsere Hilfen wichtig, um Arbeitsplätze und Unternehmen auch auf den letzten Metern der Krise bestmöglich zu unterstützen.“

Neben dem Ausfallsbonus mit insgesamt 15.866 genehmigten Anträgen waren in Tirol der Umsatzersatz November und Umsatzersatz Dezember mit jeweils knapp 14.000 genehmigten Anträgen die am stärksten nachgefragten Covid-Hilfen. (TT)


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