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Betroffenheit in Tirol nach Seilbahnunglück am Lago Maggiore

Dass es trotz strenger Sicherheits- und Wartungsauflagen zu dem tragischen Gondelunglück mit 14 Toten am Lago Maggiore kommen konnte, sorgt auch bei der österreichischen Seilbahnwirtschaft für Entsetzen.

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Am Sonntag stürzte die Gondel am Mottarone rund 20 Meter in die Tiefe. Bei dem Unglück kamen 14 Menschen ums Leben.
© AFP

Von Nikolaus Paumgartten

Innsbruck – Tief betroffen reagieren Vertreter der heimischen Seilbahnwirtschaft auf das Unglück am Lago Maggiore, bei dem am Sonntag 14 Menschen ihr Leben verloren haben. „Ich bin fassungslos. Dass so etwas bei uns passieren könnte, kann ich mir nach menschlichem Ermessen nicht vorstellen“, meint der Sprecher der Österreichischen Seilbahnwirtschaft, Franz Hörl. Er verweist auf das engmaschige Netz an Kontrollen und Wartungsintervallen, denen Seilbahnen in Österreich regelmäßig unterzogen werden müssen, um überhaupt behördlich genehmigt betrieben werden zu können. Seilbahnen würden nicht zuletzt deshalb zu den sichersten Verkehrsmitteln überhaupt zählen, betont Hörl.

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