Schubert: „Um die Allerbesten zu schlagen, muss ich bis Tokio zulegen"

Nach Platz drei beim Boulder-Weltcup in Salt Lake City (USA) nimmt Jakob Schubert den Vorstieg ins Visier.

  • Artikel
  • Diskussion
Jakob Schubert ist einer, der gerne mit den Emotionen – auch jener der Fans – spielt.
© IFSC/Gajda

Innsbruck, Salt Lake City – Es war die Antwort eines Großen. Nach dem frühen Aus beim Boulder-Weltcup-Auftakt in Meiringen (SUI) glänzte Jakob Schubert bei der zweiten Station in Salt Lake City mit Rang drei – nur geschlagen von Dauerrivale Adam Ondra (TCH) und Mejdi Schalck (FRA). „Einfach mega. Ich wollte hier unbedingt zeigen, was ich kann“, frohlockte der amtierende Vizeweltmeister, der den zweiten Bewerb in Salt Lake City kommendes Wochenende auslässt, um zu Hause verstärkt ins Vorstiegstraining einzusteigen. Denn: „Um die Allerbesten zu schlagen, muss ich noch einmal zulegen bis Tokio.“ Dann, wenn Schubert und Jessica Pilz bei den Olympischen Sommerspielen in Tokio erstmals um Medaillen rittern.

Pilz landete in den USA übrigens unmittelbar vor Teamkollegin Johanna Färber auf Rang fünf. Auch ein erfreuliches Ausrufezeichen der in Innsbruck lebenden Niederösterreicherin. Der Sieg ging an die 19-jährige US-Amerikanerin Natalia Grossman.

Erstmals seit ewigen Zeiten waren auch wieder Zuschauer zugegen. Schubert: „Die Atmosphäre war so, wie wir das vor der Covid-19-Pandemie kannten. Und das amerikanische Publikum geht sowieso immer g’scheit ab. Wenn man top klettert, kann man sich feiern lassen (lacht). Ich habe das sehr genossen!“

Ein Vergnügen, auf welches der Innsbrucker erst einmal verzichten muss. Denn auch bei den Austria Climbing Open in einem Monat im Kletterzentrum Innsbruck werden keine Fans zugelassen sein. Was Schuberts Vorfreude kaum schmälert: „Die Startliste wird beim ersten Vorstieg-Weltcup hochkarätig besetzt sein, außerdem sind die Routenbauer dabei, die wenig später auch in Tokio bauen und stecken werden.“ (m.i.)

150 x Jahres-Vignette 2022 zu gewinnen

TT-ePaper gratis ausprobieren, der Gratiszeitraum endet nach 4 Wochen automatisch.


Kommentieren


Schlagworte